Ich bin traurig. Traurig darüber das ich mich von den Charakteren trennen muss. Traurig darüber das die Geschichte von Vin, Kelsier und deren Mannschaft ein Ende gefunden hat. Jedoch nicht im negativen, sondern im positiven.

Es ist jetzt schon über ein halbes Jahr her, als ich in die Nebelgeborenen von Brandon Sanderson eingestiegen bin. Habe lange überlegt, wie ich den Beitrag zu den Büchern gestalten soll. Der erste Gedanke war ganz klar, ich schreibe für jedes Buch einen eigenen Beitrag. Letztendlich habe ich mich dagegen entschieden. Ich will einen Beitrag über die ganze Reihe verfassen. Mir ist natürlich auch bewusst das die Reihe mehr als nur drei Bücher hat. Jedoch teilt sich die Reihe in zwei Ären auf. Die erste Ära wäre Band eins bis drei und die zweite Ära beginnt mit dem vierten Band. Grundsätztlich beginnt ab dem vierten Band eine neue Geschichte, die sogar separat gelesen werden kann. Jedoch würden einem einige Informationen fehlen. Alles was nach Band drei kommt, spaltet sowieso sehr die Meinung von Leser:innen.

Demnach geht es in diesem Beitrag nur um die ersten drei Bände, die auch schon ordentlich viel Seiten mitsichbringen. Band vier habe ich tatsächlich auch schon angefangen und kann es bisher zum Teil nachvollziehen, wieso einem die zweite Ära nicht so gefällt wie die erste. Das ist jedoch ein anderes Thema.

Die Nebelgeborenen: Ein Kampf um Macht, Freiheit und die Rettung der Welt

Die Geschehnisse finden in der Welt Scadrial statt, einer düsteren Welt in der es an der Tagesordnung steht, dass es Asche regnet und zu Nacht Nebel aufzieht. Nebel, welcher den Bewohner:innen sehr suspekt ist und eher gemieden wird, als das man sich trauen würde Nachts durch diesen hindurch zugehen.

Vorallem das Volk der Skaa hat großen Respekt vor diesem. Ein Volk, welches vor über tausend Jahre versklavt wurde und für die Adligen diverse körperlich anstrengende Arbeit verrichten müssen. Sonderlich gut behandelt wird dieses Volk nicht. In den Kreisen der Adligen werden die Skaas auch eher als niederes Volk angesehen und wirkliches Interesse an mehr Rechte für alle, besteht auch nicht. Dies ist jedoch auch der Herrschaft des obersten Herrschers zu verdanken, der die Macht bereits seit über tausend Jahren über das ganze Land besitzt. Keiner würde es je wagen ihn zu hintergehen oder sich auch nur ansatzweise öffentlich negativ über ihn zu äußern. Er jedoch ist nicht einfach nur ein normaler Herrscher, sondern wird als Gott angesehen, als ein Mann der nicht nur im politischen Sinne Macht besitzt, sondern auch besondere Fähigkeiten inne hat, die es ihm überhaupt erst ermöglicht haben diese Stellung einzunehmen.

In der Welt der Nebelgeborenen gibt es eine besondere Fähigkeit die auserwählte Menschen nutzen können. Die Allomantie. Die Fähigkeit bestimmte Metalle zu verbrennen und daraus diverse Fähigkeiten zu entwickeln. So können einige ihre Sinne schärfen, Metall anziehen oder von sich wegstoßen. Neblinge sind eine Art der Allomanten, die jeweils eine der speziellen Fähigkeiten beherrschen, während Nebelgeborenene die Möglichkeit haben alle Metalle verbrennen zu können. Eine Fähigkeit die vor allem dem Adel vorbehalten ist. Sollte rauskommen das ein Skaa solch eine Fähigkeit besitzt, ist die Hinrichtung nicht weit entfernt.

Und jetzt halten wir uns einmal kurz fest. Ich versuche die drei Bände so zusammenzufassen, dass ich so wenig wie möglich spoiler. Es kann aber natürlich sein das du dies vielleicht gar nicht lesen möchtest, dann überspringe lieber den kommenden Abschnitt und gehe direkt zum Fazit. Aber wie gesagt, ich umschreibe bzw. fasse die drei Bände in den kommenden Abschnitten zusammen. Dabei könnte es ersichtlich sein wie jeweils die vorherigen Bände enden.

Kelsier und der Auftakt

Die Geschichte beginnt mit den Skaas, vor allem einen ganz besonderen Skaa der uns die ganze Geschichte lang verfolgen wird. Kelsier. Ein aufmüpfiger unter dessen Volk, welcher nur Schwierigkeiten hervorruft, denn es lässt sich nichts vom Adel sagen. Sein Hass gegen den Adel ist so groß, dass er sie am liebsten alle tot sehen würde. Sein Wunsch ist es vor allem aber, Freiheit für sein Volk und die Vernichtung des obersten Herrschers – denn er glaubt nicht daran dass dieser wirklich unsterblich ist.

So Beginnt langsam die Geschichte und die Geschehnisse die die weiteren Bände prägen werden. Auf der Suche nach Verbündeten, vor allem die Planung einer Rebellion in Luthadel, dem Reich vom obersten Herrschers, begegnet Kelsier und seine Mannschaft einem jungen Mädchen namens Vin, die allerdings nicht eine gewöhnliche Skaa ist – die seit einer Ewigkeit als Diebin auf der Straße lebt. Sie ist eine Allomantin, eine Nebelgeborenene und beherrscht somit die Fähigkeiten alle allomantischen Metalle zu verbrennen. Nach und nach integriert sie sich immer mehr in die Gruppe, wird ein Teil der Rebellion und findet neue Freundschaften – auch wenn es ihr nicht so leicht fällt, vertrauen zu fassen.

Elant, Vin und die Zeit nach der Herrschaft des obersten Herrschers

Die Geschehnisse nach dem ersten Band werden im zweiten fortgesetzt. Die Rebellion ist vorbei, ebenso auch die Herrschaft vom Tyrannen. Aber war er wirklich ein solcher Tyrann? Zumindest wurde eine neue Führung unter einem neuen Herrscher gebraucht und da kommt Elant ins Spiel, welchen man ebenfalls schon aus dem ersten Band kannte. Er ist jedoch noch sehr jung und nicht daran gewohnt ein ganzes Reich zu regieren. Vor allem aber will er es anders machen. Er will nicht allein das sagen haben, weswegen er eine Regierung aus Adligen und aus Skaas bildet um den nächsten Schritt in die Freiheit zu machen.

Die Vision von Elant kommt jedoch nicht bei allen so gut an. Viele sehen die Skaas immer noch als niedriges Volk an und Skaas hassen die Adligen weiterhin – einige wollen Elant nicht als Herrscher haben, gieren nach seiner Position und als wäre das nicht schon genug, zieht langsam aber sicher Krieg auf. Armeen die vor seiner Tür warten und ebenfalls was vom Schatz des obersten Herrschers abhaben wollen.

Die Lage scheint auswegslos zu sein.

Eine alte Macht droht die Welt zu zerstören

Nach dem Krieg ist vor dem Krieg? Die Schlacht um Luthadel ist mehr oder weniger gewonnen, dank Vin. Jedoch droht eine viel größere Bedrohung die ganze Welt zu vernichten. Durch die Freilassung einer alten Macht – wurde das Schicksal der Menschheit besiegelt.

Auf der Suche nach weiteren Informationen reist die Mannschaft rund um Kelsier bzw. rund um Elant durch das ganze Land, um herauszufinden was das Ziel des obersten Herrschers war bzw. was er wusste und allen verheimlicht hatte. Dabei stoßen die Held:innen auf neue Herausforderungen, vor allem weil die freigesetzte Macht versucht den Verlauf der Geschichte so zu steuern, dass es dieser zu gute kommt.

Jeder Band baut eigene Ereignisse auf

Ich war begeistert darüber, wie fließend die Übergänge zwischen den Bänden waren, vor allem aber auch darüber, wie gut die jeweiligen Enden der einzelnen Bänden sich angefühlt haben. Es war letztendlich nicht so, dass jeder Band einen extra nervigen Cliffhanger bekommen hat. Klar wollte ich nach einem Kapitel wissen wie es weitergeht und ebenso wollte ich nach dem ersten Band direkt mit dem zweiten Band starten, allerdings fühlten sich die Enden einfach gut an.

Was mir aber besonders gut gefallen hat, dass jeder Band seinen eigenen Vibe mitsich brachte. Alle Teile waren an sich schon relativ düster. Der erste Band hatte jedoch auch eine teils lockere und etwas witzigere Atmosphäre, während Band 2 etwas ernster und vor allem auch politischer wurde. Die Kacke war letztendlich am Dampfen, wie soll man ein Volk regieren das tausend Jahre von Adligen versklavt wurde und auch anders herum – wie soll es einem gelingen Adlige und Skaas gleichermaßen friedlich zusammenleben zu lassen?
Der dritte Band hingegen schlug wieder einen etwas anderen Weg ein. Plötzlich befinden sich unsere liebgewonnenen Charaktere alle an verschiedenen Orte und die Atmosphäre ist nochmal deutlich düsterer und bedrohlicher geworden. Hier steht auf einmal nicht nur eine ganze Stadt auf dem Spiel, sondern die ganze Welt. Man muss hier aber auch ganz klar sagen das die Idee mit der Asche, die auf die Erde regnete und auch der Nebel, welcher Nachts sich über den Boden legte – einfach eine sehr geile und auch stimmige Idee war und auch ist. Das brachte einfach seinen ganz eigenen Charme und eine eigene Atmosphäre mit sich.

Dadurch das hier mit Band eins die Geschichte begonnen und nach und nach aufgebaut wird was letztendlich für die beiden anderen Bände von Bedeutung ist, ist es schwer die Leser:innen in allen Bänden gleichermaßen mitzureißen. Vermutlich ist das auch einer der Gründe, wieso viele den zweiten Band am schwächsten finden. Ich selber mochte letztendlich alle drei Teile, muss aber auch gestehen das ich den zweiten Band teilweise sehr zäh fand – vor allem dieses Katz und Maus Spiel zwischen zwei bestimmten Charakteren ging mir dann doch nach einer gewissen Zeit etwas auf die Nerven. Das ein oder andere hätte der Autor hier sicherlich auch einfach weglassen können. Das wäre auch eine nette Abwechslung gewesen zu den beiden anderen, relativ dicken Büchern – in der Mitte der Reihe ein etwas leichteres Buch zu bekommen. Natürlich gab es hier einige Sachen die von Bedeutung waren, vor allem für die Geschichte und dem weiteren Verlauf der Handlung an sich. Die Reihe wäre aber sicherlich keine schlechtere gewesen, wenn hier an der ein oder anderen Stelle etwas gekürzt worden wäre.

Im ersten Band haben wir einen relativ leichten Einstieg. Die Charaktere werden nach und nach in die Story eingeführt, das Magiesystem bekommen wir erklärt und auch die Welt öffnet sich langsam für Leser:innen. Außerdem erfahren Lesende, worum es genau geht, wer Unheil über die Welt gebracht hat, wie die Bevölkerung darunter leiden muss und was letztendlich das Ziel ist. Das Ganze öffnet ziemlich gut die weiteren Handlungsstränge für die nächsten Bände.
Im zweiten Band haben wir dann ein weiteres Problem, welches durch das Lösen des Problems im ersten Band erschaffen wurde. Hier wird es, wie schon erwähnt, deutlich politischer und geht mehr in die Richtung ein Reich zu vereinen und die Freiheit bzw. den Menschen ein gutes Leben zu ermöglichen. Jedoch wird einem schnell bewusst dass das Ganze nicht so einfach ist, denn die Probleme, die im ersten Buch zwar gelöst wurden, existierten dafür viel zu lang, als das diese in kürzester Zeit gelöst werden können. Vor allem aber verhinderte der oberste Herrscher durch seine Führung Kriege, da sich niemand mit ihm anlegen möchte. Das ist halt auch wieder einer dieser Bösewichte, die ich persönlich einfach liebe. Der Gegenspieler im ersten Band ist nicht einfach nur böse, weil er böse sein möchte, sondern weil er die Welt und somit auch die Bevölkerung schützen möchte. Dabei hat er für sich einen Weggefunden, dies umzusetzen – auch mit dem Opfer das andere drunter leiden müssen. Die Angst vor ihm, die er aufgebaut hat, existierte allerdings ab dem Zeitpunkt nicht mehr, als dieser gefallen ist – was erneut Probleme verursachte. Diese Angst ist auf einmal verschwunden und das merken wir vor allem im zweiten Buch.
Im dritten Band geht es dann nochmal so richtig zur Sache. Die Probleme im zweiten Band wurden gelöst, lösten aber gleichzeitig ein neues Problem aus. Die Vernichtung der Welt steht vor der Tür und muss nun irgendwie aufgehalten werden. Hier finde ich spannend wie der dritte Band aufgebaut und wie der Autor an diese Sache herangegangen ist. Der dritte Band ist vor allem sehr abwechslungsreich, da wir gleich mehrere Handlungsstränge bekommen und deutlich mehr von der Welt selbst erfahren. Dadurch das sich eben unsere leibgewonnenen Charaktere aufteilen und verschiedene Aufgaben lösen müssen, wirkt das Buch nie langweilig. Man hat einfach Lust weiterzulesen, weil man erfahren will was bei Elant und Vin passiert, wie geht es mit Spuki weiter und vor allem was ist mit Sazed? Ein Charakter der ebenfalls im zweiten Band einiges durchmachen musste.

So viel sei gesagt, denn ich möchte gar nicht zu viel verraten, die Charaktere machen alle eine enorme Entwicklung durch. Vin und Elant tatsächlich weniger, da diese bereits im ersten und zweiten Band eine Veränderung durchgemacht haben, aber Spuki und Sazed sind zwei Charaktere die eine krasse Entwicklung durchleben. Eine Entwicklung die wirklich schön ist und den Charakteren noch mal mehr tiefe geben. Sazed selber war ja bereits im ersten Band ein sehr interessanter Charakter und sehr wichtig für die Geschichte.

Mein Fazit

Ich könnte noch stundenlang weiter über die Reihe schreiben. Wie du sicherlich schon an meiner kleinen Euphorie bemerkt hast, liebe ich die Nebelgeborenen. Es gab natürlich stellenweise Szenen, wo ich mich fragte, ob diese wirklich ins Buch mussten. Es gab auch eine Stelle, die sich später aber doch als wichtig herausstellte, worauf ich zu Beginn jedoch eigentlich gar keine Lust hatte.

Jedoch ist der Schreibstil von Brandon Sanderson wie gewohnt gut, es macht einfach Spaß und dieser lässt sich eben auch sehr flüssig lesen. Der Aufbau hat mir ebenfalls gut gefallen, vor allem der relativ lockere Einstieg kombiniert mit der etwas düsteren Stimmung hat Bock auf mehr gemacht. Von Beginn an wusste man, wie gefährlich bzw. brutal diese Welt ist und unter was einige Bewohner:innen leiden mussten. Vor allem die Einführung der Charaktere wurde sehr gut in die Geschehnisse integriert. Außerdem liebe ich sie alle. Keiner wirkte wie ein Platzhalter und eigentlich haben auch alle was zur Geschichte beigetragen.

Der zweite Band ist ganz klar der schwächste. Der erste ist für mich einfach ein sehr besonderer Band, weil die Geschichte eben hier ihren Anfang fand, die Charaktere vorgestellt wurden und es eben eine besondere Atmosphäre hatte. Der zweite Band war keineswegs ein schlechtes Buch, jedoch im Vergleich zum ersten nicht ganz so gut, was aber vor allem daran lag das sich vieles zu sehr gezogen hat und die Spannung viel mehr im Schlussteil des Buches lag, als ganz am Anfang oder im mittleren Teil der Geschichte. Das dritte Buch hingegen war wieder grandios. Zwar brauchte ich hier eine Zeit um reinzukommen, was einfach daran lag das ich vier Bücher von Brandon Sanderson zu diesem Zeitpunkt hintereinander gelesen habe. Brauchte ein wenig Pause, die ich mir dann auch genommen habe. Um das kurz einmal festzuhalten, ich habe die ersten Bände im Januar gelesen und den dritten nun im August. Ich war zudem erstaunt wie gut ich nach diesen Monaten wieder in die Geschichte reingekommen bin.

Für mich ist ganz klar der dritte Band, der beste Teil der Nebelgeborenen Reihe. Hier wird eben all das vereint, was eben Spaß macht zu Lesen. Wir haben interessante Charaktere die alle mit ihren Problemen kämpfen – zum Teil auch eine enorme Entwicklung durchmachen und es gibt mehrere Handlungsstränge die ordentlich dynamic und Abwechslung für Leser:innen bieten und am Ende zueinander führen, was wirklich gut gemacht ist. Da kann ich auch darüber hinwegsehen das mit dem zweiten Band sich die Geschichte etwas gezogen hat und stellenweise eben nicht so spannend zum Lesen war. Dafür war immerhin der letztere Teil des zweiten Bandes super interessant und hat wieder bock auf mehr gemacht.

Ich vermisse die Charaktere jetzt schon und kann allen – die Fantasy lieben, diese Reihe nur ans Herz legen. Es lohnt sich wirklich sehr und lass dich nicht zu sehr davon abschrecken, dass der zweite Band nicht ganz so gut ist wie die beiden anderen, denn auch ein etwas schlechteres Buch von Brandon Sanderson ist immer noch ein gutes Buch.

Ein kleiner Nachtrag

Es sind jetzt schon ein paar Tage vergangen seitdem ich den dritten Band beendet habe, dennoch lässt mich die Reihe nicht so richtig los. Gedanken habe ich mir natürlich weiterhin darüber gemacht, was alles in diesem Buch passiert ist. Vor allem möchte ich aber gerne noch ein paar Worte loswerden.

Es ist teilweise erschreckend, wie viel Parallelen es zwischen dieser Geschichte und der Realität gibt. Menschen deren Glaube so stark ist, dass diese die Wahrheit gar nicht mehr erkennen, auch wenn diese direkt vor denen liegt. Eine Kritik die sehr gut versteckt und auch dezent in die Geschichte geflochten wurde. Glauben ist war schönes, aber wird vor allem dann gefährlich wenn sich dieser zu einer Obsession entwickelt.

Aber eben auch, wie Menschen mit viel Macht noch viel mehr davon wollen und einfach nicht genug davon bekommen können. Das Buch behandelt während der Geschichte sehr viele Themen, die auch sehr gut integriert sind und irgendwie fühlt es sich teilweise wie eine Art Spiegel an. Das ist es vermutlich auch, was die Charaktere so menschlich wirken lässt. Uns wird aufgezeigt das selbst die angeblich stärksten Menschen Probleme bzw. Schwächen haben und man eben nicht alles alleine machen muss.

Das sind so Gedanken, die mir immer wieder mal durch den Kopf schweben. Der Bevölkerung wurde tausend Jahre lang ein Glaube aufs Auge gedrückt, eine Lebensweise wie man eben zu Leben hat. Unterdrückung und Sklaverei, dies fand aber auch bei den Adligen statt – im Grunde war keiner so wirklich frei. Dies änderte sich, dann drehten die Menschen vollkommen durch und gewisse Leute wollten bestimmte Mächte für sich beanspruchen. Dies kennt man ja zu genüge. Menschen können einfach nie genug haben.

abnehmender Mond · entstanden am 30. August 2026